Wen Sinn Yang, Cello, Susanne Hartwich-Düfel, Cembalo

Hirsvogelsaal
Hirschelgasse 9-11
90403 Nürnberg

Event organiser: Susanne Hartwich-Düfel, Max-Buschstr. 9, 91054 Erlangen, Deutschland

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Event info

Der Schweizer Wen-Sinn Yang gehört schon seit Jahren zu den ganz Großen. Mit viel Feingefühl und großer Liebe zur Musik entlockt der begnadete Cellist seinem Instrument die schönsten Töne. Zahlreiche Preise und Kooperationen mit international gefeierten Dirigenten belegen das Können Wen-Sinn Yangs.

1965 erblickte Yang in Bern das Licht der Welt. Nach seinem Studium in Zürich und Berlin machte er als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf sich aufmerksam. Seitdem ging es für Yang auf der Karriereleiter steil nach oben: Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Colin Davis und Lorin Maazel zusammen und trat mit Orchestern wie dem Shanghai Symphony und dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Wen-Sinn Yang schafft es, seinem Publikum neben der Musik der Cellomeister des 19. Jahrhunderts auch die Werke moderner Komponisten schmackhaft zu machen. Diese Mischung aus Bekanntem und Neuem hat Yang zu internationaler Bekanntheit verholfen. Mal einfühlsam, mal hochvirtuos und immer ausdrucksstark – so präsentiert er sich seinem Publikum.

Lassen Sie sich die Konzerte von Wen-Sinn Yang auf keinen Fall entgehen. Erleben Sie allerfeinste Cello-Musik wie nie zuvor!

Location

Tucherschloss Nürnberg
Hirschelgasse 9-11
90403 Nürnberg
Germany
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Das Tucherschloss im Nürnberger Stadtteil St. Sebald wurde von 1533 bis 1544 als Stadtschloss der Patrizierfamilie Tucher errichtet und wird heute als Museum genutzt. Hier werden Exponate aus der Geschichte der Familie Tucher ausgestellt. Neben wertvollen Möbeln und Tapisserien und dem familieneigenen in Limoges emailliertes Gießgeschirr werden hier viele weitere faszinierende Stücke ausgestellt. Darunter befindet sich auch ein Porträt von Hans VI. Tucher, gemalt von Michael Wolgemut, Albrecht Dürers Lehrmeister.

Der dreigeschossige Sandsteinbau wurde in den vier Jahrhunderten seit seiner Entstehung mehrfach umgestaltet und in liebevoller Detailarbeit saniert. Bemerkenswert ist der kleine Chor, mit einer Sandsteinbrüstung im ersten Geschoss an dem ein Relief des Sündenfalls angebracht ist, wie auch die Halle im Erdgeschoss mit ihrem spätgotischen Netzrippengewölbe.

Im Jahr 2000 wurde schließlich der Hirsvogelsaal, das Schmuckstück des Schlossgeländes, wieder aufgebaut. Dieser wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Innenausstattung zeichnet sich durch Renaissance-Elemente aus. Ein besonderer Blickfang ist außerdem das Deckengemälde das den „Sturz des Phaeton“ darstellt. Die Eingangshalle des Schlosses, sowie der Hirsvogelsaal werden regelmäßig für Konzerte und zahlreiche andere Kulturveranstaltungen genutzt. In einem bestechenden Flair, vor einer atemberaubenden Kulisse, ist ein gelungener Abend garantiert!