Verschoben
Bisheriges Datum:

Weihnachtskonzert: Musikalische Kostbarkeiten zwischen Barock und Klassik - Klosterkonzerte

Klosterkirche
Klosterplatz
72275 Alpirsbach

Event organiser: Evang. Kirchengemeinde-Alpirsbach, Klosterplatz 2/1, 72275 Alpirsbach, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., zzgl. €1.95 Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

Tickets

Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Oder über die Tel. Nr: 07444/2257

Event info

Eine Musikalische Rarität von Mozart´s Vater Leopold erklingt im Weihnachtskonzert: „Sinfonia Pastorella“ - ein Konzert für Alphorn und Orchester. Vermutlich 1755 in Salzburg komponiert hat Leopold Mozart das Stück für Aufführungen in der Weihnachtszeit geschrieben. Wohlgefällig ist die Musik der Kantaten von Gottfried August Homilius, liedhaft fließend und immer den jeweiligen Textinhalt musikalisch illustrierend. Homilius zählte zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach. Er war Organist an der Dresdner Frauenkirche und bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens.1776 wurde Homilius als der „wohl jetzt ausgemacht beste Kirchenkomponist“ bezeichnet.

Sonntag, 8. November, 17 Uhr, A
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem in d-Moll
Albinoni: Adagio in g-Moll und Peteris Vasks: Pater noster
Alpirsbacher Kantorei, Süddeutsche Camerata (Leitung: Milos Stankovic)
Sopran: Verena Seid, Alt: Livia Kretschmann, Tenor: Gernot Heinrich, Bass: Clemens Morgenthaler, Orgel: Beate Vöhringer
Gesamtleitung: Carmen Jauch

Weihnachtskonzert, 26. Dezember, 17 Uhr, A
Musikalische Kostbarkeiten zwischen Barock und Klassik
Gottfried August Homilius: Kantaten „Ergreifet die Psalter“ und „Ein hoher Tag kömmt“
Leopold Mozart: Sinfonia Pastorella für Alphorn und Streicher
Johann Sebastian Bach: Tanzsätze aus Orchestersuiten
Alpirsbacher Kantorei, Süddeutsche Camerata (Milos Stankovic )
Sopran: Jeannette Bühler, Alt: Livia Kretschmann, Tenor: Noriaki Yamamura, Bass: Clemens Morgenthaler, Alphorn: Ana Stankovic; , Orgel: Beate Vöhringer
Gesamtleitung: Carmen Jauch

Location

Kloster Alpirsbach
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
Germany
Plan route

Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.

Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.

Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.