Neue Philharmonie Westfalen

Leitung: Bernhard Kontarsky; Solistin: Raphaela Gromes, Violoncello  

Stadttheater Hildesheim - Großes Haus
Theaterstraße 6
31141 Hildesheim

Tickets from €21.35
Concessions available

Event organiser: Kulturring Hildesheim, Judenstr. 3-4, 31134 Hildesheim, Deutschland

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Neue Philharmonie Westfalen
Leitung: Bernhard Kontarsky
Solistin: Raphaela Gromes, Violoncello

„Anarchie“
Bernd Alois Zimmermann
- „Musique pour les soupers du Roi Ubu“
Friedrich Gulda
- Konzert für Violoncello und Blasorchester
Ludwig van Beethoven
- Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Ziviler Ungehorsam nach Noten! "Anarchie", wörtlich "Herrschaftslosigkeit", bezeichnet den Zustand gesellschaftlicher Unordnung. Die herrscht auch vor beim "Roi Ubu" von Alfred Jarry, Ahnherr der Dadaisten. Zu dessen Groteske schuf Bernd Alois Zimmermann eine freche Collage, deren Text bei jeder Aufführung um aktuelle politische Kommentare ergänzt werden soll. Der ausgewiesene Neue-Musik-Spezialist Bernhard Kontarsky hat noch persönlich mit Zimmermann zusammengearbeitet und dessen "Soldaten" auf CD eingespielt.

Friedrich Gulda liebte die provokativen Auftritte als ewig junges Enfant terrible. Er war ein begnadeter Klassik-Pianist, aber auch bekennender Jazzer - wie man in seinem Konzert für Violoncello und Blasorchester hört! Funk-Jazz, Wiener Klassik und Alpenidylle gehen da eine schräge Fusion mit höchstem Unterhaltungswert ein. Die junge deutsche Cellistin Raphaela Gromes erhielt für ihre jüngste, bei SONY erschienene CD "Hommage à Rossini" höchstes Kritikerlob: "Raphaela Gromes ist eine hervorragende Geschichtenerzählerin. Mal expressiv, mal zart, mal spielerisch, mal überschwänglich leichtfüßig" (NDR Kultur).

Der erste Takt von Beethovens 1. Sinfonie: keine Bestätigung der Grundtonart, sondern ein wüster Dominantseptakkord, der alles aus den Angeln hebt. Muss man mehr sagen zum Erstling des jungen Wilden? Anarchie!

Location

Stadttheater Hildesheim
Theaterstr. 6
31141 Hildesheim
Germany
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Der September 2007 ist ein besonderes Datum für das Theater Hildesheim. Durch die Fusion des Hauses mit der Landesbühne Hannover wurde eine neue Kulturinstitution mit dem Namen „Theater für Niedersachsen“ geschaffen.

Die Spielstätte in Hildesheim unterteilt sich in drei verschiedene Bühnen: Das „Große Haus“ bietet Kapazitäten für rund 600 Personen und wird für die großen Inszenierungen genutzt. Das „Foyer 1“ ist die Bühne für die kleineren Inszenierungen und Kleinkunstveranstaltungen. Im „theo“ werden Kinder- und Jugendstücke produziert, aufgeführt sowie theaterpädagogisch begleitet. In diesem Zusammenhang finden auch immer wieder Aufführungen in örtlichen pädagogischen Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten statt. Außerdem kommt es regelmäßig zu Kooperationen mit der freien Theaterszene der Region. Neben seiner Funktion als Stadttheater und gleichzeitig kleinstem Drei-Sparten-Theater Deutschlands mit Schauspiel, Opern, Operetten und Musicals, versteht sich das Haus buchstäblich als „Theater für Niedersachsen“ und ist als Landesbühne verantwortlich für Gastspiele im ganzen Bundesland, aber auch über dessen Grenzen hinaus.

Das Theater in Hildesheim hat sich weiterentwickelt. Als Bestandteil des Theaters für Niedersachsen leistet es einen wertvollen Beitrag zum Kulturleben der Stadt Hildesheims, der Region sowie für das gesamte Bundesland.