MESSIAH - Oratorium von Georg Friedrich Händel

Mozartchor Speyer, Kammerphilharmonie Mannheim, Solisten  

Dreifaltigkeitskirche Speyer
Große Himmelgasse 4
67346 Speyer

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Event organiser: Mozartchor Speyer e. V., Ernst-Reuter-Straße 2, 67343 Dudenhofen, Deutschland

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Schüler erhalten an der Abendkasse verbilligten Eintritt zu 15 Euro. Rollstuhlfahrer zahlen regulären Eintritt; eine Begleitperson erhält freien Eintritt.

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Die Zeit vom 21. August bis zum 13. September 1741 markiert wohl das intensivste kreative Schaffen, das je einen Komponisten ergriffen hat. In nur 24 Tagen schuf Georg Friedrich Händel sein gewaltiges Oratorium „Messiah“ – Der Messias. 259 Partiturseiten mit insgesamt 53 Musiknummern. Ein Rekord für die Ewigkeit. Dabei war es in den Jahren davor gar nicht gut um den deutschen Komponisten mit Wahlheimat London bestellt. Obwohl eigentlich ein guter Geschäftsmann und erfolgreicher Selbstvermarkter, muss der „barocke Superstar“ Händel in einem starrsinnigen Konkurrenzkampf rivalisierender Operngesellschaften 1737 Bankrott anmelden. Und zu allem Überfluss ereilt ihn im gleichen Jahr ein Schlaganfall, von dem er sich nur sehr langsam erholt. Eine Einladung nach Irland bewirkt schließlich die Initialzündung für die Komposition des „Messiah“ und für das musikalische und in der Folge auch wirtschaftliche Comeback Händels. Am 13. April 1742 wurde das Werk in der Dubliner Music Hall uraufgeführt. Es gehört noch heute zu den weltweit am meisten gespielten Oratorien. Und das „Halleluja“ aus dem Ende des zweiten Teils kennt wohl jeder, der auch nur ein wenig für Musik übrig hat. Bei der Aufführung des Mozartchors Speyer erklingt der „Messiah“ im englischen Original. Die Kammerphilharmonie Mannheim spielt auf historischen und historisch gestimmten Instrumenten, um dem originalen Klang nahezukommen. Sabine Götz (Sopran), Katharina Magiera (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) und Michael Roman (Bariton) bilden das Solistenquartett.

Location

Dreifaltigkeitskirche Speyer
Große Himmelsgasse 4
67346 Speyer
Germany
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Die Dreifaltigkeitskirche gilt als barockes Juwel und herausragendes Zeugnis evangelischer Kirchenbaukunst. Mitten in der Speyerer Altstadt und nur unweit des Kaiserdoms rufen die Glocken des Gotteshauses allsonntäglich viele Gläubige zum Gottesdienst, die Kirche begrüßt aber auch zahlreiche Besucher zu ihrem facettenreichen Kulturprogramm.

Nach der Zerstörung Speyers durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg war die Dreifaltigkeitskirche 1717 das erste wiedererrichtete öffentliche Gebäude der Stadt. Als barocker Bau konzipiert beeindruckte die Kirche schon damals ihre Betrachter. Besonders in ihrem Inneren wirkt sie prachtvoll und imposant: Besonders die beiden Emporen stechen ins Auge, sie zeigen in farbenfrohen Bildern Szenen des Alten und Neuen Testamentes. Die reiche Ausstattung weist auf die lutherische Vergangenheit der Kirche hin während Deckengemälde, Altarbild und Kanzel vom Repräsentationsbedürfnis des Barock zeugen. Der Schalldecken und das Altarbild werden von goldenen Putten, Ornamenten und Ranken verziert, der Pelikan auf dem Deckel symbolisiert Christus.

Eine visuelle Einheit mit dem Altar bildet die auffällige Orgel. Auf der Vorgängerin dieser Orgel spielte einst sogar Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Orgelmusik und damit die Kirchenmusik überhaupt hat in der Dreifaltigkeitskirche große Tradition, die mit den vielen Konzerten im Gotteshaus weitergeführt wird.