Maxim Kowalew Don Kosaken - Eine Legende aus Russland

Maxim Kowalew Don Kosaken  

Klosterkirche St. Marien zu Helfta
Lindenstraße 36
06295 Lutherstadt Eisleben

Event organiser: Engels Konzertbüro GmbH, Engelbertstr. 39, 50674 Köln, Deutschland

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Die Veranstaltung wurde abgesagt.

Event info

Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Location

Kloster Helfta
Lindenstraße 36
06295 Lutherstadt Eisleben
Germany
Plan route

Als Perle und Krone der deutschen Frauenklöster ging das Kloster Helfta in Eisleben in die Geschichte ein. Unter zahlreichen gebildeten und klugen religiösen Frauen wurde Helfta zum Zentrum nicht nur der Christusmystik, sondern auch zum Hort wissenschaftlicher Bildung.

Während einer Zeit, in der sich die geistige Frauenbewegung in einer Blüte befand, entstand auch das Kloster Helfta. 1229 gegründet, war das Kloster schon damals reich beschenkt und ausgestattet. Nach den Regeln der Armutsbewegung und in Einklang mit religiöser Spiritualität wurde Helfta schon bald zu einem Ort der Bildung, des humanwissenschaftlichen und theologischen Studiums. Unmittelbar mit der Helftaer Theologinnenschule verbunden sind die Namen Mechthild von Magdeburg, Mechtild von Hackeborn und Getrud von Helfta.

Von den ursprünglichen Gebäuden ist heute nur noch die Klosterkirche erhalten, die als frühgotisches Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das Laboriushaus beherbergt eine Ausstellung zu Geschichte des Klosters und der Bedeutung Mechthilds von Magdeburg.