I Eat The Sun And Drink The Rain

Sven Helbig, Chor der Bolschoi Oper Minsk, Leitung: Wilhelm Keitel  

Theaterhaus - T1
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart

Event organiser: Theaterhaus Stuttgart e.V., Siemensstraße 11, 70469 Stuttgart, Deutschland

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I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN
Nach dem großen internationalen Erfolg seiner »Pocket Symphonies« ist der Berliner Komponist Sven Helbig jetzt mit seinem Chorwerk »I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN« auf Tour. Eine Reihe von sehr dunklen, melancholischen Stücken, deren Texte er meist selbst verfasst hat. Helbig beschreibt das Werk selbst als poetische Reise auf der Suche nach Menschlichkeit.

Der musikalische Bogen spannt sich vom archaischen »Kyrie Eleison« über Leopardi´s »L´Infinito« bis hin zur modernen Reflektion über die menschliche Seele als wunderbarer Teil der Natur. Samtener Chorwohlklang trifft auf digitale Klangwelten und A Cappella Gesang auf des Komponisten pulsierenden Sound.

Begleitet wird das Werk von den hypnotischen Bilderwelten des isländischen Video- Künstlers Máni M. Sigfússon.

Der Chor der Bolschoi Oper Minsk wird geleitet von Wilhelm Keitel, Sven Helbig sitzt und begleitet live an den Electronics.

Sven Helbig
Sven Helbig wuchs in Eisenhüttenstadt auf zwischen den Blaskapellen der Stahlarbeiter, den Vinyl-Platten seiner Eltern und den Musiksendungen aus seinem selbstgebastelten Radio.
Er startete seine musikalische Reise mit der Klarinette und der Gitarre und wechselte später zum Schlagzeug. Er pendelte ständig zwischen Dresden, wo er studierte, und New York, wo er seine Abende und Nächte in der Carnegie Hall, in der Met, im Lincoln Center oder musizierenderweise in den Nachtclubs verbrachte. Die Rhythm and Blues- und die Gospelszene in New York eröffneten ihm eine ganz neue Welt musikalischer Erfahrungen, die seine Musik in Zukunft wesentlich beeinflussen sollten.

Nach der endgültigen Rückkehr nach Deutschland gründete er zusammen mit Markus Rindt die Dresdener Sinfoniker, Europas erstes Orchester, das sich ausschließlich mit Neuer Musik beschäftigte. Helbigs genaue Kenntnis der Neuen Musikszene stammt aus dieser Zeit und beeinflusst auch heute noch seine wöchentliche Radiosendung »Schöne Töne« bei Radio Eins.
»Pocket Symphonies« , sein Debut-Album bei der Deutschen Grammophon, beinhaltet zwölf Stücke für Klavierquartett und Orchester. Sein Chorwerk »I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN» erschien beim Label »Neue Meister«, das auch seine letzte Veröffentlichung »Tres Momentos« betreut.

WILHELM KEITEL
Geprägt von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa als Mentor und Lehrer in New York und Tanglewood, hat er in der Zwischenzeit die Welt als Dirigent erobert.
In dem legendären Opernhaus von Manaus hat er seine musikalische Visitenkarte abgegeben, ebenso wie in Paris, London, Mailand, Neapel, Wien, Berlin, Istanbul, Minsk, Karthago, Budapest, Helsinki und Oslo.

Seine musikalische Bandbreite reicht von Konzerten mit Dame Margret Price, Lucia Aliberti bis zu Helene Fischer, der Rockgruppe Yes und Conchita mit Orchestern wie dem BBC Concert Orchestra, dem Radio Symphonieorchester Stuttgart, den Hamburger Symphonikern und dem Radioorchester Oslo. Als ständiger Gastdirigent ist Wilhelm Keitel der Bolschoi Oper Minsk und dem Radio- und TV-Orchester Belarus eng verbunden.

Seine Produktionen wurden aufgenommen und ausgestrahlt von SWR, BR, NDR, RAI, BBC, BRTV, ORF und Norwegischer Rundfunk. Er hat Bücher über Mozart und Rossini veröffentlicht und eigene Festivals gegründet.

CHOR DER BOLSCHOI OPER MINSK
Im Bereich der früheren Sowjetunion wurden nur drei Opernhäuser mit dem Prädikat »Bolschoi« ausgezeichnet – St. Petersburg, Moskau und Minsk. Diese Auszeichnung, frei übersetzt mit »groß, ausgezeichnet«, kommt nicht von ungefähr, denn seit seiner Gründung im Mai 1933 hat das Opernhaus der Republik Belarus mit exemplarischen Aufführungen für europaweite Aufmerksamkeit gesorgt.
Seit 1992 gastieren Chor und Orchester im Ausland. Mit ihrem hohen musikalischen Können, ihrer Spielfreude und ihrem Enthusiasmus begeisterten sie das Publikum in Deutschland (u. a. Waldbühne Berlin, Odeonsplatz München), in Österreich (Schloss Schönbronn Wien), Griechenland, Portugal, Spanien (Madrid, Sevilla, La Palma), in der Schweiz (Solothurn), in Zypern, Tunesien (Karthago) und Thailand (Bangkok). Einer der Glanzpunkte war die Einladung zum »Ersten Internationalen Opernfestival« nach Manaus, Brasilien. Man spielte vor ausverkauftem Haus Rossinis »Il barbiere di Siviglia«, Verdis »La Traviata« und Bizets »Carmen«. Höhepunkt war eine Open-Air Aufführung am Ufer des Rio Negro vor 30 000 begeisterten Zuschauern unter der Leitung von Wilhelm Keitel, der mit dem Chor und Orchester der Bolschoi Oper Minsk seit 1996 regelmäßig zusammenarbeitet.

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Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
Germany
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Ein einziger Ort, der Kunst, Kultur und Sport verbindet – Dieser Traum ist 1985 mit der Gründung des Theaterhaus Stuttgart e.V. wahr geworden! Seit 2003 ist der Sitz in den ehemaligen Rheinstahlhallen nahe dem Pragsattel im Norden Stuttgarts. Dort sucht das Theaterhaus Stuttgart mit seinen vier Veranstaltungshallen, dem Glashaus und der Sporthalle europaweit nach seinesgleichen.

Pro Jahr sind mehr als 300.000 Besucher bei Veranstaltungen aller Art anzutreffen: Theater, Tanz, Shows, Konzerte, Comedy, Kabarett, Lesungen, Kongresse, Sportevents… Zudem richtet das Theaterhaus seit 1987 jährlich die Theaterhaus Jazztage aus, sowie seit 2015 biennal das COLOURS International Dance Festival. Mit dem Theaterhaus Schauspielensemble und der Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart erfreut sich das Veranstaltungshaus zweier ausgezeichneter und erfolgreicher Ensembles.

Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art und inzwischen ein einzigartiges Kulturzentrum.