„Großes Abschlusskonzert und Ausklang der Saison im Musikland Mecklenburg-Vorpommern“

Gil Shaham (Violine) NDR Radiophilharmonie Robert Trevino (Leitung)  

Historisch-Technisches Museum
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Tickets from €20.00
Concessions available

Event organiser: Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V., Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland

Tickets


Event info

HARALD SÆVERUD: „Ballade des Aufruhrs” op. 22 Nr. 5
SERGEJ PROKOFJEW: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 63
SERGEJ RACHMANINOW: Symphonische Tänze op. 45

Unter den Geigern dieser Welt gehörte Gil Shaham schon als Kind zu den Großen. Bereits mit zehn Jahren
gab er mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta ein Konzert. Sein Auftritt
mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Robert Trevino, der bereits ein gefeiertes Konzert in
Peenemünde absolvierte, wird umrahmt von zwei Werken, die mit Norwegen zu tun haben: Die „Ballade
des Aufruhrs” schrieb Harald Sæverud während des Zweiten Weltkriegs. Sie gilt als der symbolische „erste
Schuss” des norwegischen Widerstands gegen die Besatzung durch die deutschen Nazis. Zeitgleich schrieb
Sergej Rachmaninow sein letztes Werk und griff damit einen Titel des von ihm bewunderten Edvard Grieg auf: Symphonische Tänze.

Location

Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Germany
Plan route
Image of the venue

Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.

In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!