»GRANDE CONCERTO NEL CIELO« – Himmlische Klänge aus dem Frühbarock

I Fedeli, Josué Meléndez (Zink & künstlerische Leitung)  

Holzersaal der Sommerresidenz
Ostenstraße 26
85072 Eichstätt

Event organiser: Alte Musik Eichstätt e.V., Kilian-Leib-Str. 135, 85072 Eichstätt, Deutschland

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Die Veranstaltung wurde abgesagt.

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Himmlische Bläsermusik aus dem frühbarocken Italien von B. Marini (1594-1663), A. Falconieri (1585-1656), G. da Palestrina (c1525-1594) und anderen.

Die musizierenden Engel, die Kirchen auf der ganzen Welt schmücken, vermitteln die Idee, dass Musik Himmel und Erde verbindet. Ohne Zweifel waren Architektur, bildende Kunst und Musik immer mit der Vorstellung verbunden, dass durch sie der Geist gereinigt und von aller Erdenschwere befreit wird. Ebenso offenbaren uns Musikinstrumente vergangener Jahrhunderte einen agilen und glänzenden – himmlischen – Klang. 

Ende des 16. Jahrhunderts löste die Bewegung des Humanismus ein kulturelles Feuerwerk aus. Der lange Prozess des Studiums altgriechischer Schriften revolutionierte Wissenschaft, Kunst und auch die Musik: Die Instrumentalmusik emanzipierte sich, die Oper wurde geboren – und nach dem Zustrom italienischer Musiker nördlich der Alpen erblühte die Musik in ganz Europa wie in einem ewigen Frühling. Das Ensemble I Fedeli präsentiert einen musikalischen Blumenstrauß aus dieser Übergangszeit zwischen Spätrenaissance und Frühbarock. 

I Fedeli
Mónica Waisman, Barockgeige
Catherine Motuz, Barockposaune
Maria Morozova-Meléndez, Orgel & Spinett
Josué Meléndez, Zink, Stiller Zink & künstlerische Leitung

www.musikfest-eichstaett.de

Location

Sommerresidenz Eichstätt
Ostenstraße 26
85072 Eichstätt
Germany
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Der zum Hofgarten hin ausgerichtete Festsaal wurde 1736-1738 von Johann Evangelist Holzer ausgestaltet.

Der sogenannte “Holzersaal” befindet sich im Zentralbau der ehemaligen fürstbischöflichen Sommerresidenz, die heute zu den Gebäuden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gehört. Das “Sommer-Haus mit Garten und Zubehör” (Bauinschrift über dem Portal an der Ostenstraße) ließ 1735 Fürstbischof Franz Ludwig von Castell anlegen. In den folgenden Jahren wurden Gebäude und Garten weiter ausgebaut, die Gestaltung des Pavillons im Hofgarten erfolgte durch Maurizio Pedetti um 1780.

Der Garten gehört seit 1871 der Stadt Eichstätt, die Schloss-Gebäude sind seit 1974 die zentralen Verwaltungsgebäude der Katholischen Universität.