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Gitarrenkonzert

Giovanni Palombo, Pasquale Laino & Detlef Bunk  

Ehemalige Synagoge
Mittelgasse 16
69502 Hemsbach

Tickets from €18.00 *

Event organiser: Stadtverwaltung Hemsbach, Schlossgasse 41, 69502 Hemsbach, Deutschland

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Menschen mit Behinderung, die auf eine Begleitperson angewiesen sind, wenden sich bitte rechtzeitig (bis spätestens drei Tage vor der Veranstaltung) an den Veranstalter, damit entsprechende Plätze reserviert werden können. Preisermäßigungen werden nicht gewährt.
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Event info

Sanfte Saitenklänge open Air im Hof der Ehemaligen Synagoge – einfach traumhaft: Am Samstag, 25. Juni, sind der italienische Gitarrist Giovanni Palombo und sein Landsmann Pasquale Laino am Saxofon sowie der Akustikgitarrist Detlef Bunk zu Gast.
Giovanni Palombo ist ein Gitarrist und Komponist, der als zeitgenössischer akustischer Fingerstylist genauso selbstverständlich agiert wie als Mitglied verschiedener Ensembles zwischen Ethno-Jazz, Folklore und moderner akustischer Musik mit improvisatorischem Einschlag.
Pasquale Laino gilt als der Jan Garbarek der italienischen Saxofon-Szene. Sein Ton ist butterweich, sein Spiel unglaublich facettenreich und farbig. Sein dezenter Einsatz von elektronischen Sounds klingt sensibel und geschmackvoll.
Detlef Bunk gehört zu den wenigen Akustikgitarristen Ostdeutschlands, die sich konsequent mit der sechssaitigen Stahlsaitengitarre auseinandersetzen. Der „Mannheimer Morgen“ schrieb über ihn: „Bunk verwendet handwerklich oft einfache Mittel und macht daraus Stücke, wie sie in der Literatur der Akustik-Gitarre nicht tagtäglich zu finden sind. Sein zielgerichtetes, klar strukturiertes Spiel ist immer werkdienlich, er selber nie um ein humoriges Element verlegen.“
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Synagoge statt.

Event location

Ehemalige Synagoge Hemsbach
Mittelgasse 16
69502 Hemsbach
Germany
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Die ehemalige Synagoge im baden-württembergischen Hemsbach ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und wird für diverse Veranstaltungen genutzt. Des Weiteren ist das damalige Badhaus mittlerweile eine Erinnerungsstätte der ehemaligen jüdischen Gemeinde, unter anderem mit Gedenktafeln der in Vernichtungslagern umgekommenen Hemsbacher Juden.

Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.

Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.