Brentano-Ensemble Frankfurt

Werke von Mozart, Strauß, Widmann, Raff u.a.  

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim

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Event organiser: Bad Nauheim Stadtmarketing u. Tourismus GmbH, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim, Deutschland

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Schüler/Studenten/Schwerbehinderte

per €10.00

Kurkarteninh./Kinder

per €10.00

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per €10.00

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per €10.00

Rollstuhlfahrer mit "B" im Ausweis (1 Ticket f. beide)

per €10.00

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Die Werke reichen von dem ca. 1735 komponierten
Concerto armonico von Unico Willem
van Wassenaer über Mozarts Divertimento in
F-Dur KV 137 zu dem für die Oper »Capriccio«
von Richard Strauß geschriebenen Sextett.
Jörg Widmanns »180 beats per minute«
entstand 1993 unter dem Eindruck wilder
Techno-Nächte mit seinen Schulfreunden.
Nach der Pause erklingt das Streichoktett
von 1872 des Wahl-Frankfurters Joachim
Raff, der ganz in der Tradition des berühmten
Mendelssohn-Oktetts mit romantischer
Klangfülle zu betören weiß. Extremere Farben
verlangen hingegen die 2 Stücke op. 11 für
Streichoktett von Dmitri Schostakowitsch,
die sowohl seine Verehrung für Bach, als
auch seine eigene jugendliche Sturm- und
Drangzeit zum Ausdruck bringen.
Das Brentano-Ensemble Frankfurt hat sich
auf großbesetzte Streicherkammermusik
spezialisiert und besondere Freude bei
der stilistischen Ausarbeitung von Werken
verschiedenster Zeitepochen.

Location

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim
Germany
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Die ehemalige reformierte Stadtkirche Bad Nauheims ist heute als Gemeinde-Zentrum ein Ort der Begegnung und des bunten Lebens. Auch nicht kirchliche Gruppen nutzen die Wilhelmskirche als Treffpunkt und machen sie so zum ökumenischen Symbol.

Nachdem Bad Nauheim seit 1736 einem reformierten Landgrafen unterstand, konnte 1740 auch endlich eine eigene Kirche für die reformierte Gemeinde errichtet werden. Anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sollte sie entstehen und deren alten Turm mit einbeziehen. Da die Bausubstanz jedoch zu schlecht war, wurde alles neu erbaut und der Turm gemäß lutherisch-reformierter Bauweise direkt über den Eingang gesetzt. Auch die Inneneinrichtung der Kirche präsentierte sich nach reformierter Tradition schlicht und bescheiden. Nach dem Zusammenschluss der reformierten mit der lutherischen Kirche wurde das Gotteshaus schließlich in Wilhelmskirche umbenannt und weiterhin für Gottesdienste genutzt, doch das Ende schien trotzdem gekommen. Sie wurde nach und nach zu klein für die Gemeinde und ab 1906 durch die Dankeskirche ersetzt.

Seit 1926 ist in die Wilhelmskirche wieder Leben eingekehrt. Als Gemeindezentrum lockt sie mit einem bunten Programm aus Bibelabenden, Gottesdiensten, Feiern oder Vortragsabenden zahlreiche mehr und weniger religiöse Gäste an. Besonders beliebt sind dabei die Konzerte, vor allem die Kammerkonzert-Reihe am Sonntagabend, die einen mittlerweile traditionsreichen Einstieg in die kommende und Ausklang der vergangenen Woche darstellt.