Am Siebten - Trompete und Orgel im Advent

Reinhold Friedrich und Sebastian Küchler-Blessing  

Martinskirche (St. Martin)
Martinsplatz 5a
34117 Kassel

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Event organiser: Musikbüro St. Martin, Martinsplatz 5 a, 34117 Kassel, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind:
- Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte, Mitglieder der Kantorei unter Verwendung des Passwortes.

Karten für Rollstuhlfahrer/Schwerbehindert (mit "B" im Ausweis) und deren Begleitperson sind nur über die Tickethotline 0180 6050400
(0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
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Event info

Beim 3. Konzert der Reihe "Am Siebten" wird der bekannte Trompeter Reinhold Friedrich, begleitet an der Orgel vom Essener Domorganisten Sebastian Küchler-Blessing, in St. Martin zu Gast sein.
Der derzeit berühmteste Trompeter Deutschlands ist seit seinem Erfolg beim ARD-Wettbewerb 1986 regelmäßig auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Allein seine Debüts bei den Berliner Festwochen - im Jahr 1982 mit einem zeitgenössischen Programm - sowie im Wiener Musikvereinsaal - 1994 mit dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn, gespielt auf der historischen Klappentrompete - beschreiben eindrucksvoll das große Spektrum seiner zahlreichen Aktivitäten.

Location

Evangelische Martinskirche Kassel
Martinsplatz 5
34117 Kassel
Germany
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Seit über 500 Jahren gehört die Martinskirche unverkennbar zum Stadtbild Kassels. Als größte Kirche der Stadt beherbergte die Martinskirche schon das kirchliche Begleitprogramm der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Damit tritt neben ihrer immensen religiösen Bedeutung als Predigtstätte des Bischofs von Kurhessen-Waldeck auch ihr kultureller Wert als Ausstellungs- und Konzertraum zutage.

Im 14. Jahrhundert wurde mit der Entstehung des Stadtteils Freiheit eine neue Kirche nötig, bereits 1462 konnte die Weihe stattfinden. Beim tragischen Einsturz des Gewölbes nur einige Jahre nach der Fertigstellung wurde ein Neubau notwendig, der aus den zahlreichen Mitteln finanziert wurde, die Kassel durch Pilgerfahrten einnahm. Die so charakteristischen Türme der Martinskirche wurden im Zuge der gotischen Umgestaltung 1889 errichtet und sind seitdem, gemeinsam mit der Wilhelmshöhe, eines der Wahrzeichen Kassels. Innerhalb der Hallenkirche finden sich zahlreiche Gräber der hessischen Landgrafen, darunter auch das besonders prachtvolle Philippswandgrab. Dem zwölf Meter hohen Grabmal verdankt das Gotteshaus seine besondere Bedeutung als Grabkirche. Dem Landgrafen Philipp und seiner Gattin Christine sind zudem zwei lebensgroße Porträtstatuen gewidmet.

Von jeher gehört die Musik zu einem der Schwerpunkte der Martinskirche. Bereits seit dem Mittelalter ist St. Martin kirchenmusikalisches Zentrum der Stadt und kommt dieser Tradition nach wie vor mit großer Leidenschaft nach. Auch als renommiertes Zentrum für Neue Musik in der Kirche hat sich die Martinskirche einen Namen gemacht. Der Dialog zwischen Kirche und Kunst wird dabei durch ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen oder speziellen Theaterinszenierungen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel vorangetrieben.